Wer zum ersten Mal nach Köln kommt, der sollte sich eine Stadtrundfahrt nicht entgehen lassen. In recht kurzer Zeit werden alle wesentlichen Attraktionen angefahren und Details zur Geschichte erklärt.
Die Rheinmetropole mit rund einer Millionen Einwohner lässt sich exzellent durch eine Stadtrundfahrt erkunden. Aufgrund der weltberühmten Kathedrale im Stadtzentrum wird man dort schnell Busse finden, die solch eine Tour anbieten. In der Regel dauert eine Stadtrundfahrt in Köln etwa zwei Stunden, kann jedoch bei größeren Gruppen den individuellen Kundenwünschen angepasst werden. Wer Köln zum ersten Mal besucht, der ist mit solch einer Tour sehr gut beraten. Natürlich besteht auch die Möglichkeit die Stadt selbst zu erkunden. Der Betreiber der öffentlichen Verkehrsmittel bietet etliche kostenfreie Unterlagen an, die beschreiben, wie man zu den wesentlichsten Attraktionen der Stadt kommt.
Wer sich für eine Busrundfahrt entscheidet, startet normalerweise im Stadtzentrum. Vom Dom geht es an den Rhein und in die durch den Karneval bekannte Altstadt. Hier wird in der Regel für ein Bier eine kurze Pause eingelegt. Wer sich in Kölner Brauereien von einem sogenannten Köbes bedienen lässt, wird schnell die etwas ruppigere Variante der kölschen Mentalität kennenlernen. Der Köbes gilt gemeinhin als schlecht gelaunt und lässt sich meist nur durch ein sehr gutes Trinkgeld ein Schmunzeln entlocken.
Nach dem Abstecher in die Innenstadt werden weitere Attraktionen angesteuert, so zum Beispiel ein auf Schokolade spezialisiertes Museum, dessen Gebäude in Form eines Schiffs mitten im Fluss liegt. Auch die Arenen der Stadt werden besucht, so die Fussballstätten und auch die Heimat des Kölner Eishockeyvereins, der in einer der größten Arenen Europas spielt. Im neuen wohlhabenden Hafengebiet wird meistens das zweite Mal angehalten. Von den zahlreichen Cafés dort lässt sich bei gutem Wetter der Blick auf den Strom genießen - mitten in der Stadt und dennoch abseits vom Trouble des Stadtzentrums. Die sogenannte "Schäl Sick" wird auch besucht. So bezeichnen die Kölner die rechte Rheinseite etwas abschätzig; "Schäl Sick" bedeutet so viel wie "falsche Seite". Dennoch sind gerade die Rheinwiesen ein sehr beliebter Wochenendausflugsort, wo gegrillt und gesportelt wird. Die Tour wird mit einem Abstecher in die Südstadt abgerundet, sie ist das intellektuelle Zentrum der Stadt mit vielen netten kleinen Cafés und Geschäften. Auf dem Rückweg zum Dom fährt man am Medienzentrum der Stadt vorbei, wo etliche Fernseh- und Radiostationen ansässig sind. Mit etwas Glück trifft man hier auch den einen oder anderen Prominenten, der gerade aus einem Interview oder zu einer Filmpremiere kommt.
Sämtliche Busse sind klimatisiert und verfügen in der Regel über ein offenes Sonnendach, das bei etwas schlechterem Wetter geschlossen werden kann. Die Tickets können entweder im Voraus online oder bei der Touristeninformation im Stadtzentrum gebucht werden. Wer spontan aufspringen will, kann dies auch tun und sein Ticket gleich beim Busfahrer bezahlen. Im Sommer empfiehlt es sich allerdings, ein Ticket im Voraus zu kaufen, da der Fahrer keine zusätzlichen Gäste aufnehmen kann, wenn der Bus bereits voll ist.